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BLOOD, SWEAT & TEARS:
BEIM 10.ERSTE-SPARINVEST-ÖTSCHER-ULTRAMARATHON
WAR WIEDER DER BÄR LOS !
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Die Aufforderung
verschiedener Medien sich aufgrund der extremen Hitze nur soviel wie
nötig im Freien zu bewegen nahmen die 80 Starter aus 9 Nationen beim
Jubiläumslauf am Ötscher wohl nicht wirklich ernst, galt es doch 72 km
und 3000 Höhenmeter in 2 Tagesetappen (50km + 1850 Hm und 22 Km + 1150
Hm) zu bewältigen. Die bunte Crew der Ultras erinnerte dann auch mehr an
eine Fremdenlegionärstruppe , wobei die Strapazen sicher nicht unähnlich
waren. Brutale Stürze bei den Bergabläufen, ein Gewitter am „Rauen
Kamm“, dem Bergrücken des Ötschers mit einigen Kletterstellen, sowie
eben die enorme Hitze verlangten auch den Ausdauerprofis alles ab. |
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Bereits zum 4. Mal kam der
„jordanische Wüstenfuchs“ Al Aqra Salameh, heuer Zweiter unter über 700
Startern beim gefürchteten Sahara-Marathon, mit den offensichtlich
„heimischen“ Temperaturen am besten zurecht: Er meisterte die beiden
Teilstrecken mit der Zeit von 6:09:40 vor dem Lokalfavoriten Heinrich
Prokesch (6:16:40) und Josef Dißlbacher (6:25:01). Auch bei den Damen
war mit Anni Frotschnig ( mit 8:06:32) kein neuer Namen am obersten
Podestplatz. Neu in der Szene und gleich auf Rang 2 Birgit Schenk (
9:13:17) aus Pfaffstätten /NÖ, schon deutlich vor der Ungarin Bontovics
Timea ( 10:09:40). |
Beim Mountain Run, der 2.Etappe
, die auch extra gelaufen und gewertet wurde, siegte Krejci Thomas,
mehrfacher Staatsmeister im Orientierungslauf, in tollen 1:51:09 vor Al Aqra
(1:53:26) und dem Allroundalpinisten Karl Neuhold ( 1:53:57). Bei den Damen
ließ sich Anni Frotschnig auch hier mit 2:33:23 den Sieg nicht wegschnappen,
hinter ihr landeten die Ungarin Zita Tengerdi und die heimische Ulrike
Jagersberger auf den Plätzen. Im Teambewerb siegte das lokale Trio aus Lunz
vor dem arabischen Team und der Mannschaft des Hauptsponsors
ERSTE-SPARINVEST.

Ein tolles Rahmenprogramm mit
unmittelbarer Filmberichtstattung ,Heliflügen und Feuerwerk rundete die
familiäre Veranstaltung entsprechend ab. „Wir kommen nächstes Jahr sicher
wieder“ war die Aussage der meisten Sportler - wohl das beste Kompliment für
den Veranstalter Herbert Egger und dem mitlaufendem Sponsorvertreter Franz
Gschiegl von der ERSTE -SPARINVEST. |